Megarave Records: 30 Vinyls, die durch die Kiste gegangen sind

Die Geschichte von Megarave Records

Megarave entsteht 1993 in Rotterdam, und das Erste, was es macht, ist keine Platten zu veröffentlichen: es sind Partys. Die erste fand am 3. Juli 1993 auf der Maasvlakte statt, die zweite am 30. Oktober in der Energiehal, beide in Rotterdam. Das Vinyl kommt später, 1995, mit I'm A Gabber Baby von Hardheads, das in den Niederlanden groß einschlug.

Diese Reihenfolge erklärt das ganze Label. Es ist keine Plattenfirma, die nebenbei Partys machte; es ist eine Party, die am Ende einen Katalog hatte, und deshalb ist der Sound so sehr Tanzflächensound: Hardcore und Gabber ohne Zierrat, für einen großen Saal gedacht.

Was in der Kiste liegt

Dreißig Nummern sind hier durchgelaufen, zwischen 2001 und 2009, mit dem Präfix MRV und einer Sonderserie MRVSP. Die Namen wiederholen sich und sind die, die die niederländische Szene dieser Jahre trugen: The Headbanger, Dione, DJ Delirium.

Die Platte für den Einstieg

Wie Megarave Records in unserer Kiste klingt

30 verschiedene Veröffentlichungen auf Megarave Records sind durch beatdo gegangen, 55 Exemplare mit den Mehrfachstücken, gepresst zwischen 2001 und 2009.

Was am häufigsten vorkommt, in dieser Reihenfolge: Hardcore, Gabber und Techno.

Momentan liegt nichts mehr in der Kiste, aber die Einträge bleiben veröffentlicht, mit Zustand, Jahr und Katalognummer.

Woran man eine Veröffentlichung von Megarave Records erkennt

Die Katalognummern, die wir gesehen haben, folgen dem Muster MRV, MRVSP. Das ist das Erste, worauf man auf dem Mittellabel schaut, wenn die Platte ohne Hülle kommt — in diesem Repertoire der Normalfall.

Das Archiv: 30 Veröffentlichungen auf Megarave Records