Max Music: 80 Vinyls, die durch die Kiste gegangen sind

Die Geschichte von Max Music

Max Music gründen Ricardo Campoy und Miguel Degá 1984 in Barcelona, und innerhalb eines Jahres hatten sie die Formel gefunden, die zwei Jahrzehnte Tanzmusik in Spanien prägen sollte: den Megamix. Max Mix startet 1985, dahinter kommen Máquina Total, Bombazo Mix, Ibiza Mix, Caribe Mix und Lo + Duro. Das waren keine Sampler; das waren ganze Sets, im Laden um die Ecke verkauft an Leute, die nicht in den Club kamen.

Das erklärt den Katalog, den man hier sieht. Die MAX-Nummern der Achtziger sind Italo und Euro, für Spanien lizenziert — Silver Pozzoli, Miko Mission, Bruce & Bongo — und die NM der Neunziger sind bereits House und Eurodance aus eigener Produktion.

Wie es endet

Campoy verlässt Max Music 1997, um Vale Music zu gründen, und die Firma schließt 1999 aus juristischen Gründen. Ihr Katalog und ihre Arbeitsweise verschwanden nicht: sie verteilten sich auf die Labels danach, und ein guter Teil dessen, was heute «remember» heißt, kommt buchstäblich aus diesen Kisten.

Die Platte für den Einstieg

Wie Max Music in unserer Kiste klingt

80 verschiedene Veröffentlichungen auf Max Music sind durch beatdo gegangen, 85 Exemplare mit den Mehrfachstücken, gepresst zwischen 1984 und 1998.

Was am häufigsten vorkommt, in dieser Reihenfolge: Euro House, House und Italodance.

Momentan sind 6 Exemplare verfügbar.

Woran man eine Veröffentlichung von Max Music erkennt

Die Katalognummern, die wir gesehen haben, folgen dem Muster NM, MAX, MAX-. Das ist das Erste, worauf man auf dem Mittellabel schaut, wenn die Platte ohne Hülle kommt — in diesem Repertoire der Normalfall.

Jetzt in der Kiste

Das Archiv: 75 Veröffentlichungen auf Max Music